Tesla Model S Plaid
e-Mobility

Tesla Model S Plaid und Plaid+: Wahnsinnige Werte im E-Auto

Das neue Tesla Model S Plaid (und Plaid+) kommen mit Werten, die jenseits von Gut und Böse sind. Tesla übertrifft sich selbst, wen auch sonst? Wenngleich sich das recht enthusiastisch anhört, gibt es aber auch einige fragwürdige Dinge zu berichten. Aber eins nach dem anderen.

Tesla Model S Plaid: Beschleunigung, Reichweite und Ladezeiten

Das Model S Plaid beschleunigt mit seinem 1020 PS von 0 auf 100 in 2,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist 320 km/h. Das Plaid+ Model, das ebenfalls für 2021 angekündigt ist, legt hier vermutlich noch einen drauf. Das Plaid Model lädt 322 Kilometer in 15 Minuten und hat eine Reichweite von etwa 630 Kilometern. Die Plaid+-Version wird es sogar auf 840 Kilometer Reichweite bringen.

Optik

Außen ist das Model S noch etwas sportlicher geworden. Tesla hat an den Rädern und an der Front gefeilt. Sieht gut aus und ist dabei immer noch das aerodynamischste Serienfahrzeug der Welt.

Tesla Model S Plaid
Tesla Model S Plaid, Bild: Tesla

Das Interieur des Model S Plaid hat ebenfalls ein Facelift bekommen. Der Touchscreen ist nun im Querformat verbaut und passt sich dem Gesamteindruck so besser an. Zudem wurde viel Holz verbaut.

Doch was denkt sich Tesla bei dem – nennen wir es Lenkrad? Das Lenkrad ähnelt eher der Steuerung eines Kampfjets und ist oben offen. Bisher gibt es davon natürlich nur gerenderte Bilder und es ist nicht sicher, ob das neue Model S Plaid wirklich so ausgeliefert wird. Aber ob das wirklich Sinn macht? Der Autofahrer ist ja daran gewöhnt, das Lenkrad in Kurven durch die Hand gleiten zu lassen. Und während der Fahrt legt manch einer das Handgelenk auf dem Lenkrad ab. Hm. Bleibt abzuwarten, ob Tesla diesen Schritt wirklich wagt.

Tesla Model S Plaid Interieur
Bild: Tesla

Unter dem Monitor befindet sich ein Fach mit zwei Plätzen zum kabellosen Laden von Smartphones. Solche Ladestationen gibt es ebenfalls im Fond. Für Gäste in den hinteren Reihen ist auch ein Display vorgesehen, das sich zwischen den Vordersitzen befindet. Ein wenig ungemütlich, wenn man immer herunterschauen muss. Üblicherweise befinden sich Monitore ja in den Kopfstützen der Vordersitze.

Auffällig auch, dass es am Lenkrad keine Wippen, Hebel und Schalter mehr gibt, sondern nur noch Tasten. Damit werden z.B. Blinker und Hupe angesteuert. Ob es sich um physikalische oder sensorische Tasten handelt, ist noch nicht klar.

Von Schaltung keine Spur

Klar, das Tesla Model S Plaid ist ein Automatik-Fahrzeug, braucht aber dennoch eine Schaltung. Allerdings, von einem Schaltknüppel fehlt jede Spur. Tesla gibt an, dass das Fahrzeug mittels künstlicher Intelligenz erkennt, in welche Richtung der Fahrer fahren möchte. Eingreifen bei dieser Entscheidung kann der Fahrer über den Touchscreen. Hört sich abenteuerlich an. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man auf diese Art schnelle Wendemanöver durchführen oder rangieren soll. Man darf gespannt sein.

Soundsystem

Das Model S Plaid verfügt über 22 Lautsprecher (960 Watt) mit aktiver Geräuschunterdrückung. Das bedeutet, dass Außengeräusche über diverse Mikrophone aufgenommen werden und die Lautsprecher entsprechende Anti-Geräusche ins Fahrzeuginnere abgeben. So wird Stille erzeugt. Ich bin sehr gespannt, wie gut dieses Feature in der Praxis funktioniert.

Der Preis

Das Model S Plaid ist ein Fahrzeug der Oberklasse und ist für eine unverbindliche Preisempfehlung von 139.999 € zu haben. Dabei kommt es natürlich auch auf die Ausstattung an. Das Model S Plaid kann ab sofort auf der Tesla Webseite bestellt werden. Gute Fahrt!


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