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Politik & Wirtschaft

Gesundheitsminister Jens Spahn will 100 Millionen Impf-Dosen einlagern

Das ARD-Magazin Kontraste berichtet, dass Gesundheitsminister Spahn (CDU) einen hohen Vorrat an Corona-Impfstoffen einlagern will. Das klingt in Anbetracht der geringen Haltbarkeit und dem Mangel an Impfstoffen in anderen Ländern nicht nur egoistisch und kurzsichtig, es ist es auch.

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Manche Ideen der Bundesregierung sind nicht mehr nachzuvollziehen und klingen immer absurder. Wenn Impfstoffe hierzulande nicht gebraucht werden, wäre es klug, diese in andere Länder abzugeben. Das Virus macht schließlich nicht vor unseren Grenzen Halt. In Afrika beispielsweise beträgt die Impfquote gerade einmal zwei Prozent. Auf lange Sicht ist das ein Eigentor. Und ein sinnfreies zudem, denn eingelagerte Impfstoffe sind nach relativ kurzer Zeit nur noch für den Sondermüll zu gebrauchen.

Der Immunologe Carsten Watzl fordert die möglichst schnelle Weitergabe überzähliger Impfdosen: „Wenn wir eines gelernt haben, dann, dass Mutationen, die irgendwo auf der Welt entstehen, auch den Weg zu uns finden.“ Weltweites Impfen verhindere Mutationen, so Watzl. Es sei im ureigenen Interesse Deutschlands, überschüssigen Impfstoff schnell weiterzugeben und auf keinen Fall einzulagern.

Was auch immer Jens Spahn reitet, gesunder Menschenverstand ist es nicht…

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