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Fall Maddie: Grabungen in Hannover gehen weiter

Der spektakuläre Fall der vor 13 Jahren in Portugal entführten Maddie hat die Polizei mittlerweile in einen Kleingarten in Hannover geführt. Nachdem ein 43-jähriger Deutscher unter Mordverdacht steht, durchsucht die Polizei eine verlassene Parzelle.

Zuvor waren von dem unbebauten Grundstück ein Baum und Buschwerk entfernt worden. Nun gräbt die Polizei u. a. mit Baggern. Nach was gesucht wird, ist unklar. Die Polizei Niedersachsen und das Bundeskriminalamt halten sich bedeckt.

Der Verdächtige äußerte sich zu den Vorwürfen nicht. Das Landgericht Braunschweig hatte ihn Ende 2019 wegen schwerer Vergewaltigung zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er hatte 2005 in Praia da Luz, Portugal, eine damals 72-jährige Amerikanerin vergewaltigt.

Der Verdächtige war zwischen 1995 und 2007 regelmäßig mit einem Campingbus an der Algarve unterwegs. Seinen Lebensunterhalt bestritt er durch Arbeit in der Gastronomie und durch Drogenhandel, Diebstähle und Einbrüche in Hotels und Ferienwohnungen.

Madeleine Beth McCann war am 3. Mai 2007, nur neun Tage vor ihrem 4. Geburtstag, aus einer Ferienanlage in Praia de Luz entführt worden und wird seitdem vermisst. Sie wurde aus ihrem Schlafzimmer entführt, während die Eltern, nur wenige Meter entfernt, in einem Restaurant beim Abendessen saßen.


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