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WM 2022: Nach Todesfällen – kein Rasen für Katar

Das Emirat Katar, gelegen an der Ostküste der arabischen Halbinsel, ist der nächste Ausrichter der Fußball-Weltmeisterschaft 2022. Dabei ist das Land bereits im Vorfeld gehörig in die Kritik geraten: Mehr als 6500 ausländische Arbeiter sollen beim Bau der Stadien ums Leben gekommen sein. Außerdem soll es zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gegeben haben. Das hat The Guardian bereits im Februar berichtet.

Die Großgärtnerei Hendriks Gras aus den Niederlanden hat nun Charakter gezeigt. Eigentlich sollte das Unternehmen, wie für viele solcher Veranstaltungen zuvor, den Rasen liefern. Ein gutes Geschäft. Doch Hendrik Gras wollte unter den gegebenen Umständen lieber auf das Geld verzichten und seinen moralischen Grundsätzen treu bleiben. Das Unternehmen erteilte Katar eine Absage.

Wir haben gesehen, was da vor sich geht. Wir wussten, dass bei den Arbeiten Menschen ums Leben gekommen sind, aber die Zahl von sechseinhalbtausend hat uns enorm erschrocken.

Pressemitteilung, Hendrik Gras

In den sozialen Medien gab es dafür viel Lob. Auch in diversen Medien hat Hendrik Gras mit seiner Entscheidung Erwähnung gefunden.


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