Uranus
Wissenschaft & Technik

Voyager entdeckt kleine Überraschung im interstellaren Raum

Die Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 haben seit 1990 keine Bilder mehr an die Erde gesendet. Das heißt aber nicht, dass sie nicht immer noch Informationen liefern könnten. Mittlerweile sind sie Milliarden Kilometer von der Erde entfernt und befinden sich im interstellaren Raum.

Ein Team von Wissenschaftlern hat nun plötzliche Ausbrüche kosmischer Strahlung um die Voyager herum entdeckt. Die Ausbrüche, so berichten sie, werden von Schockwellen verursacht, die von Sonneneruptionen ausgehen und mit einer Geschwindigkeit von einer Million Meilen pro Stunde Partikel ausspeien. Die Schockwellen brauchen mehr als ein Jahr, um die Voyager zu erreichen. Dann regen sie Elektronen der kosmischen Strahlung in der Nähe an. Wissenschaftler haben ähnliche Phänomene bisher nie im interstellaren Raum beobachtet.

Die beiden Voyagers sind seit 1977 im Weltall unterwegs und haben auf ihrem Weg spektakuläre Daten und Bilder über unsere Planeten (im Bild: Uranus, © Nasa) gesendet. Man geht davon aus, dass sie 2025 ganz verstummt sein werden, ihren Weg aber fortsetzen.


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