Und es hat Zoom gemacht
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Und es hat Zoom gemacht

In Zeiten, wo Video-Konferenzen immer wichtiger werden, hat sich die Popularität der Zoom-App (App Store, Google Play) unaufhörlich in die Höhe geschraubt. Doch nun hat das US-amerikanische Unternehmen Zoom Probleme.

Für die Zoom App hätte es nicht besser laufen können. Nutzer waren von der Zuverlässigkeit und Performance begeistert. In großen Konzernen wie Google wurde die App genutzt. Sogar der britische Premierminister Boris Johnson hielt Kabinettsitzungen damit ab. Bis zu 200 Millionen Menschen nutzten Zoom täglich.

Zoom erlaubt Videokonferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern und präsentiert sich extrem nutzerfreundlich.

Facebook-Dilemma

In Zoom war ein Facebook-API integriert, also eine Programmierschnittstelle. Eigentlich sollte diese zur Anmeldung via Facebook dienen. Es wurden allerdings Nutzerdaten an Facebook gesendet, auch, wenn der Nutzer gar nicht bei Facebook registriert war. Ob Zoom dies beabsichtigte oder unwissendes Opfer war, prüft derzeit das FBI, dem Beschwerden vorliegen. Im März hat Zoom das Problem abgestellt.

Zoom-Bombing

Beim Zoom-Bombing verschaffen sich Personen über leicht zu erratene Meeting-IDs Zugang zu den virtuellen Konferenzen. Die unbekannten Störer nutzen die Gelegenheit unter anderem, um Pornographie und antisemitische Ansichten in die Konferenzen einzuschleusen. Zoom hat auch hier nachgebessert und verschickt nun E-Mails mit passwortgeschützten Einladungen.

Und es hat Zoom gemacht

Grafik: Mohamed Hassan

 

Lüge über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Die Zoom Video Communications Inc. hat behauptet, Video-Chats seien Ende-zu-Ende verschlüsselt. Das entspricht nicht der Wahrheit. Auch an diesem Problem arbeitet Zoom derzeit.

Es hat gewaltig Zoom gemacht in der Aktiengesellschaft Zoom. Stand die Aktie am 30.03.2020 noch bei 142,00 €, so ist sie am 09.04.2020 nur noch mit 108,50 € bewertet. Wie sich die Privatanwender in Bezug auf Zooms Eskapaden verhalten, ist nicht bekannt. Viele Unternehmen (u. a. Google, SpaceX), Politik und öffentliche Einrichtungen wurden angewiesen, die App nicht mehr zu nutzen. Behörden ermitteln.

 


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