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Super Follows – Twitter nun auch mit kostenpflichtigen Abos

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter können Nutzer in den USA und in Kanada ihr Geld nun auch für kostenpflichtige Abos verbrennen. Der Dienst soll in Kürze auf weitere Länder ausgeweitet werden. Prominente, „Influencer“ und Nutzer mit großer Reichweite können ihre Ergüsse für 3 bis 10 US-Dollar in die Welt zwitschern. Super Follows nennt Twitter großspurig die neue Funktion.

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Der Trend geht immer mehr zu kostenpflichtigen Abos. Musik hören? 10 Euro im Monat! Lieblingsspiel auf dem iPhone? 3 Euro bitte sehr! Cloud? Gern, 9 Euro. Ein wenig Excel gefällig? 13,45 Euro. Und zwar pronto zum Ultimo. Da dümpeln Apps Monat für Monat ohne Mehrwert vor sich hin, zahlen soll man aber dennoch. Und zwar bis zum St. Nimmerleinstag.

Wer bezahlt diesen Quatsch eigentlich? Und wie? Und man darf sich auch fragen, warum? Nun kommt auch Twitter aus seinem Loch und verkauft Content und Reichweite, den die Nutzer überhaupt erst geschaffen haben. Dass mittlerweile nach gefühlt jedem dritten Tweet Werbung eingeblendet wird, reicht offensichtlich nicht. Twitter sucht händeringend nach weiteren Einnahmequellen. Dies ist die neueste Idee. Der US-Konzern kassiert zunächst drei Prozent der Abo-Einnahmen als Gebühr. Ab einer Schwelle von 50.000 Dollar erhöht sich der Anteil auf 20 Prozent.

Wie das in der Praxis aussieht, ist zumindest in der iOS-App nicht ersichtlich. Werden demnächst Tweets mit einem kleinen Schloss oder Dollarzeichen unleserlich eingeblendet? Das bleibt abzuwarten.


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