Montagschnipsel
Montagschnipsel

Montagschnipsel 12.04.2021

Montagschnipsel – 12.04.2021. Immer wieder montags – hier die Schnipsel der vergangenen Woche. Heute u. a. mit Anti-Transgender Gesetz, Leuchtturm Wittenbergen, Wölfin erschossen, Weltraummüll, Android und iPhone und AG Weimar verbietet Masken.

Arkansas: Anti-Transgender Gesetz

Der US-Bundesstaat Arkansas hat ein Gesetz verabschiedet, dass Menschen unter 18 Jahren betrifft. Das Gesetz untersagt Ärzten, unter 18-Jährige für die Geschlechtsanpassung mit Hormonen oder Pubertätsblockern zu behandeln oder sie zu operieren. Gouverneur Asa Hutchinson hatte ein Veto gegen die vom Parlament abgesegnete Gesetzesvorlage eingelegt, wurde am Dienstag jedoch von der Abgeordnetenkammer und dem Senat überstimmt.

Leuchtturm Wittenbergen

Nachdem der Leuchtturm Hamburg-Blankenese abgerissen wurde, was ich als ziemlich geistesgestört empfinde, habe ich mich zum Rissener Ufer aufgemacht, um den Leuchtturm Wittenbergen zu fotografieren. Benutzt habe ich einen ND-Filter, um Wasser und Himmel zu glätten.

Alle Fotos von mir findest Du hier. Du kannst Dir auch Abzüge oder andere Foto-Artikel bestellen. Zum Shop.

Leuchtturm Wittenbergen, Fotografie
© Michael Heinbockel

Wölfin erschossen

Die Politik redet von Umweltschutz. Natürlich aber immer nur solange, wie dieser weder Geld noch Mühe kostet. Gibt es Probleme mit Wildtieren, ist der kreative Ansatz: Abknallen. So auch geschehen mit einer Wölfin aus dem Rodewalder Rudel bei Nienburg/Weser. Alles ganz legal und mit einer sogenannten Ausnahmegenehmigung. Mit viel Blabla wurde der Abschuss (wie immer) damit gerechtfertigt, dass das Rudel, und besonders dieses Tier, viele Nutztiere gerissen hätte. Bei der Untersuchung der Leiche der Wölfin stellte sich jedoch heraus, dass sie nicht das hauptverantwortliche Tier war, berichtet Zeit Online.

Der Nachthimmel wird nicht mehr derselbe sein

Wir hüllen die Erde mehr und mehr in einen Ring aus Weltraumschrott ein. Heute kreisen nicht nur 3000 Satelliten um die Erde. Auch Millionen Teile Weltraumschrott drehen ihre endlosen Runden um die Welt. Die NASA schätzt, dass sich allein in der unteren Erdumlaufbahn rund 6.000 Tonnen Weltraummüll befinden.

Dieser Orbitalmüll stellt nicht nur eine Navigationsgefahr für Astronauten dar, sondern reflektiert auch das Sonnenlicht auf die Oberfläche und stört so die Beobachtungen von bodengebundenen Teleskopen. Heutzutage wird es immer billiger, Objekte ins All zu schießen. Kostete das Pfund Startlast zu Space-Shuttle-Zeiten noch mehr als 24.000 US-Dollar, so sind es heute nur noch 1.240 US-Dollar.

Insgesamt sollen bis 2025 mehr als 18.000 Satelliten in den LEO (low earth orbit) gebracht werden – etwa das Zehnfache der Gesamtzahl der im Jahr 2018 aktiven Satelliten. Allein SpaceX hat von der US-Regierung die Erlaubnis erhalten, 12.000 Starlinks in den Orbit zu schießen (mit Plänen für bis zu 42.000 davon), während Amazons Kuiper-Projekt in den kommenden Jahren 3.236 eigene Satelliten in die Luft bringen darf.

Android und iPhone – jung und alt

Interessanter Bericht von inside digital über die Nutzungsgewohnheiten von Android und iPhone in Bezug zum Alter der Nutzer. In den USA ist es so, dass praktisch alle Jugendlichen auf Apples iOS fokussiert sind. Von 7.000 Befragten mit einem Durchschnittsalter von 16,1 Jahren gaben 88 Prozent an, ein iPhone zu besitzen. Dennoch nutzen 51,7% der Befragten ein Android-Gerät. Das lässt nur den Schluss zu: Je oller je doller.

In Deutschland ist die Situation etwas anders. Hier nutzen 74% der Befragten ein Android-Gerät. Auch die Nutzung unter den verschiedenen Altersgruppen ist nicht so gravierend. Bei den 18- bis 29-Jährigen nutzen „nur“ etwa 32% ein iPhone.

Amtsgericht Weimar untersagt Masken und Test

Unverständliche Entscheidungen und absoluten Blödsinn sind wir von Politik und Gesellschaft während der Corona-Pandemie ja durchaus gewöhnt. Was sich das Amtsgericht Weimar aber geleistet hat, gehört definitiv in die Top 20 der intelligenzfernen Stilblüten.

Das Amtsgericht Weimar hat in einer einstweiligen Anordnung zwei Schulen untersagt, Maskenpflicht und Corona-Tests anzuordnen und zitiert in seinem Urteil gleich zwei Corona-Skeptiker. Der Focus hat die Details.


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