Montagschnipsel
Montagschnipsel

Montagschnipsel 05.04.2021

Montagschnipsel – 05.04.2021. Immer wieder montags – hier die Schnipsel der vergangenen Woche. Heute u. a. mit Amazon Zustände, Nunchaku, Nasenspray als Impfstoff, Facebook-Leak, Rekordsumme für ein Spiel und harter Lockdown.

Amazon: Keine Zeit fürs Klo

Dass die Arbeitsbedingungen beim Versandhändler Amazon nicht die besten sind, ist nicht neu. Nun stellt sich aber heraus, dass Kurierfahrer teilweise in eine Flasche urinieren mussten, da keine Zeit fürs Klo war. Der demokratische US-Abgeordnete Mark Pocan brachte das Ganze mit einem Tweet ins Rollen.

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Der Focus hat die ganze Geschichte.

Nunchaku

Ist im Ursprung ein Dreschflegel, der von Bauern im japanischen Okinawa zu Waffen umfunktioniert wurde. Nach der japanischen Satsuma-Invasion von 1609 hatten die Bewohner sämtliche Waffen abzugeben. Dabei wurde das Nunchaku übersehen, da niemand erwartet hatte, dass aus dem primitiven Werkzeug eine tödliche Waffe entwickelt werden könnte.

In der Bundesrepublik Deutschland ist der Erwerb, der Besitz, die Überlassung, das Führen, die Verbringung, die Mitnahme, die Herstellung, Bearbeitung, Instandsetzung oder der Handel, kurz der Umgang mit dem Nunchaku und anderen Waffen, „die nach ihrer Beschaffenheit und Handhabung dazu bestimmt sind, durch Drosseln die Gesundheit zu schädigen“, verboten.

Das Verbot betrifft gemäß Feststellungsbescheid des BKA auch alle Varianten und sogenannte „Soft-Nunchaku“ und wurde durch Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden am 24. April 2006 gültig.

Natürlich handelt es sich bei dem Nunchaku im Foto um eine harmlose Requisite. Model Adrenalyn ist nämlich absolut rechtssicher.

Bei der Bildbearbeitung hat mich die wunderbare niederländische Fotografin Desirée Dolron inspiriert. Ihre Bilder aus der Serie XTERIORS sehen aus wie Gemälde.

Alle Fotos von mir findest Du hier. Du kannst Dir auch Abzüge oder andere Foto-Artikel bestellen. Zum Shop.

Nunchaku - Fotografie
© Michael Heinbockel

Nasenspray als Impfstoff

Ein Forscherteam arbeitet an einem Generalimpfstoff, der gegen alle Virenklassen und Mutationen dauerhaft schützen soll und per Nasenspray verabreicht wird. Der Impfstoff soll auch gegen das Coronavirus immunisieren. Der Stern berichtet ausführlich darüber.

Facebook schleudert wieder Daten

Erneut sind Nutzerdaten von Facebook im Netz aufgetaucht. Die Daten von 533 Millionen Nutzern stehen frei zur Verfügung. Das US-amerikanische Cybercrime-Unternehmen Hudson Rock hat diese entdeckt. Bereits im Januar wurden die Daten verschlüsselt in einem Hackerforum zum Kauf angeboten. Nachdem jedoch offenbar kein Kauf zustande kam, sind die Daten nun unverschlüsselt veröffentlicht worden.

Du kannst auf der Webseite Have I been pwned prüfen, ob eine E-Mail Adresse bereits einmal gehackt wurde bzw., ob damit verknüpfte Daten veröffentlicht wurden. Das bezieht sich allerdings nicht speziell auf das aktuelle Facebook-Leck.

Super Mario Bros. für $600.000

Eine originalverpackte Kopie des Spiels Super Mario Bros. für das Nintendo Entertainment System ist beim Auktionshaus Heritage Auctions für 600.000 Dollar über den Tisch gegangen. Der Verkäufer hatte das Spiel Weihnachten 1986 erhalten und seitdem unbeachtet in seinem Schreibtisch liegen lassen.

Das Exemplar war eine der frühesten eingeschweißten Versionen der Spiele, die man in den USA kaufen konnte (Super Mario Bros. hatte laut WATA Games 11 verschiedene Verpackungsvarianten).

Harter Lockdown statt ewiges Wischi-Waschi

Thomas Schulz vom Spiegel hat einen guten Artikel veröffentlicht. Hier legt er die Schwächen unserer Politik offen und fordert einen harten Lockdown.

Wo das eigentliche Problem liegt wird, allerdings erst klar, wenn man die Leserkommentare liest. Dort wird die Pandemie negiert, Querdenkertum nachgeplappert und wenig Verständnis gezeigt. Solange man nicht selbst auf der Intensivstation liegt, scheint das Virus nicht zu existieren. Eigenverantwortung wird vermutlich zum Unwort des Jahres.

Ein ganz, ganz deprimierendes Abbild unserer Gesellschaft und ein klares Zeichen dafür, warum wir diese Pandemie, wenn überhaupt, nur mit einer großen Zahl sinnloser Verluste überstehen werden.


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Geschrieben von

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