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Beate Zschäpe: Bundesgerichtshof lehnt Revision der NSU-Täterin ab

Der Bundesgerichtshof hat die Revision von Beate Zschäpe abgelehnt. Damit ist das Urteil gegen die NSU-Täterin rechtskräftig. Das Oberlandesgericht (OLG) München verurteilte Zschäpe am 11. Juli 2018 als Mittäterin zu lebenslanger Haft. Außerdem stellten die Richter die besondere Schwere der Schuld fest. Das bedeutet, dass eine Haftentlassung frühestens nach 20 Jahren geprüft werden kann.

Die Haupttäter Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt entzogen sich der Festnahme durch Suizid. Die beiden Täter ermordeten acht türkischstämmige und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer sowie eine Polizistin. Zschäpe selbst konnte zwar nicht nachgewiesen werden, an einem der Tatorte zugegen gewesen zu sein, auf das Urteil hatte dies im Hinblick auf ihre Mittäterschaft jedoch keinen Einfluss.

Die letzte Wohnung des NSU-Trios in Zwickau wurde von Beate Zschäpe im November 2011 zur Verdeckung zerstört.

Der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund (NSU) war eine neonazistische terroristische Vereinigung in Deutschland, die um 1999 zur Ermordung von Menschen mit Migrationshintergrund aus rassistischen und fremdenfeindlichen Motiven gebildet wurde. Die Mitglieder Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe stammten aus Jena und lebten ab 1998 untergetaucht in Chemnitz und Zwickau. Sie ermordeten zwischen 2000 und 2007 neun Migranten und eine Polizistin, verübten 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge (Nürnberg 1999, Köln 2001 und 2004) und 15 Raubüberfälle. (Wikipedia).


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