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WorkingHours Zeiterfassung: Arbeitszeit aufzeichnen, analysieren und exportieren

Nachdem Tyme 2 nicht mehr weiterentwickelt wurde und Tyme 3 sich dem Abo-System angeschlossen hat, wurde es Zeit, mich nach einer neuen App umzusehen, die Arbeitszeiten sekundengenau aufzeichnet und auf möglichst vielen Plattformen verfügbar ist. Zudem sollte die Zeiterfassungs-App natürlich bezahlbar sein. Die erste Wahl fiel schnell auf WorkingHours. Ein App-Tipp …

Einfach und mächtig

Arbeitszeiten aufzuzeichnen, ist für Selbständige und Freelancer essentiell. Besonders, wenn die Arbeitszeit sehr gestückelt ist, wie zum Beispiel im Home Office. Wenn die Arbeit dann auch noch aus vielen verschiedenen Aufgaben besteht, geht es nicht ohne Time-Tracker. Dieser sollte, da ständig benutzt, möglichst einfach zu aktivieren und auf allen genutzten Plattformen verfügbar sein. Außerdem müssen sich alle Geräte synchronisieren. WorkingHours schafft das.

WorkingHours – Features im Überblick

  • Plattformübergreifende App, verfügbar für PC (Windows / macOS) & Smartphone (iOS / Android) inkl. Cloud Sync
  • Starten/pausieren/stoppen Sie Ihre Arbeitszeit, ohne die App zu öffnen – über Kacheln, Benachrichtigungen, Sprachbefehle, Geofence & NFC-Tags
  • Zuweisung von Aufgaben oder Tags zu Arbeitseinheiten
  • Datenexport als Excel- oder CSV-Datei
  • Automatisches Starten/Stoppen bei Ankunft/Verlassen des Arbeitsplatzes
  • Integriert sich in den Systemkalender und die „Diarium“-Tagebuch-App
  • Spezielle Tags ermöglichen Anpassungen der geleisteten Arbeitszeit und des Verdienstes
  • Filtern der Arbeitseinheiten nach Tag und Aufgabe
  • Analyse von Arbeitszeit und Verdienst über Diagramme
  • Kalenderintegration in beide Richtungen: Termine in der App und Arbeitseinheiten im Systemkalender
  • Integration der Pomodoro-Technik

Alltag und Workflow

Ich habe über den Tag verschiedenste Aufgaben zu erledigen und arbeite auf einem Mac, einem iPhone und zwei iPads. WorkingHours ist schnell auf allen Geräten installiert. Auch auf dem iPad wird nicht die iPhone-App emuliert, sondern eine native Version angeboten. Als erstes habe ich ein paar Aufgaben angelegt und kann diese – je nach Tätigkeit – einfach anklicken (respektive antippen), um den Timer zu starten. Starte ich die App auf einem anderen Gerät, läuft der Timer auch dort. Ich nutze iCloud zur Synchronisation. Es werden aber auch OneDrive, Google Drive, Dropbox und WebDAV unterstützt.

WorkingHours - Clouds
WorkingHours auf dem Mac

Aufgaben können wahlweise auch über Sprachbefehle, Benachrichtigungen oder Orte gestartet und beendet werden.

Die Aufgaben selbst sagen ja bereits etwas über die Tätigkeit aus. Um dies aber noch zu spezifizieren, kann man für jeden Task eine zusätzliche Beschreibung eingeben. Natürlich lässt sich jede Aufgabe auch im Nachhinein editieren, um beispielsweise die Zeiten anzupassen.

Intelligente Tags

WorkingHours verfügt über Tags, also Kennzeichnungen, die Aufgaben zugewiesen werden können und dort ggf. intelligente Aktionen durchführen. Zu diesem Thema lasse ich den Entwickler hier selbst zu Wort kommen. Erstens, weil ich Tags bisher nicht nutze und zweitens, weil dies ein Thema für den Tag-Spezialisten (der ich nicht bin) ist.

Exportieren

Das Exportieren der Daten ist eine der wichtigsten Funktionen, weist man doch damit seine geleistete Arbeit nach. WorkingHours bietet hier das Excel- sowie das CSV-Format an. Auf dem Mac oder iPad lässt sich die Excel-Datei in Numbers öffnen und z. B. als PDF exportieren. Kein Problem. Selbstverständlich kann man einen bestimmten Datumsbereich für den Export festlegen und die Arbeitseinheiten nach Wunsch gruppieren.

Pomodoro-Technik

Die Pomodoro-Technik (orig. pomodoro technique von italienisch pomodoro = Tomate und englisch technique = Methode, Technik) ist eine Methode des Zeitmanagements, die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Das System verwendet einen Kurzzeitwecker, um Arbeit in 25-Minuten-Abschnitte – die sogenannten pomodori – und Pausenzeiten zu unterteilen. Der Name pomodoro stammt von der Küchenuhr, die Cirillo bei seinen ersten Versuchen benutzte. Sie hatte die Form einer Tomate. Die Pomodoro-Technik ist in WorkingHours integriert.

Über den Entwickler

Entwickler Timo Partl wurde in Süddeutschland geboren und hat an der Fachhochschule Konstanz Angewandte Informatik (Bachelor) studiert. Danach ist er nach Stuttgart gezogen und hat an der Hochschule der Medien in Stuttgart Informatik & Medien (Master) studiert. Obwohl er verschiedene Interessen in unterschiedlichen Bereichen der Informatik hat, ist seine größte Leidenschaft die Entwicklung von Consumer Apps.

WorkingHours – Fazit und Preise

Die App glänzt durch ihre klare Struktur und den übersichtlichen Aufbau. Auch Neulinge im Bereich des Time-Tracking sollten sich schnell zurechtfinden. Die Apps ist auf allen Plattformen als kostenlose Testversion zu haben. Man kauft die Katze also nicht im Sack. Die App ist pro App Store zu bezahlen. Das bedeutet, man zahlt einmalig für die iPhone- und iPad-App und abermals für die Mac-, Windows- oder Android-App. Die Preise sind keine Abos und halten sich durchaus in Grenzen. Die Mac-App kostet 8,99 €, die iPhone- und iPad-App 4,99 €. Preise also, über die es keine Diskussion geben kann. WorkingHours ist eine ganz außergewöhnliche App und macht das Leben leichter.

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Kategorien: Google & Android, iOS, Mac, Windows  Keinen Artikel verpassen? Bestelle unseren Newsletter!
 

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