
Apple Intelligence in der EU: Enttäuschung pur – und die iPhone-Synchronisierung fehlt weiterhin!
Apple hat iOS 18.4, iPadOS 18.4, macOS 15.4 und watchOS 11.4 veröffentlicht und damit Apple Intelligence (AI) in der EU eingeführt. Allerdings wird AI nicht von allen Apple Geräten unterstützt. Die lang erwarteten Funktionen werden beispielsweise erst ab iPhones der Geräteversion 15 verfügbar sein.
Die Ankündigung von Apple Intelligence wurde in der EU mit großen Erwartungen aufgenommen. Endlich sollte auch der europäische Markt von den intelligenten Funktionen profitieren, die Apple versprach. Doch nach langem Warten und Verzögerungen ist die Ernüchterung groß: Nutzer warten weiterhin auf viele Kernfunktionen, und das, was schließlich geliefert wird, erscheint vielen als wenig innovativ und wenig nützlich. Ein besonders schmerzlicher Punkt: Die iPhone-Synchronisierung, ein Feature, das die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Mac und iPhone ermöglichen sollte, fehlt weiterhin gänzlich in der EU.
Monatelang wurden die Nutzer mit Ankündigungen und Teasern hingehalten. Apple versprach eine nahtlose Integration von KI in das Betriebssystem, intelligente Vorschläge, verbesserte Suchfunktionen und personalisierte Nutzererlebnisse. Doch was ist davon wirklich in der EU angekommen? Viele der angekündigten Kernfunktionen fehlen schlichtweg oder erweisen sich als umständlich, holprig oder auch fehlerhaft. Und die essenzielle iPhone-Synchronisierung ist nirgendwo in Sicht.
In Apple Mail gibt es nun beispielweise die automatische Kategorisierung. Die Kategorien sind vorgegeben und sinnlos. Zudem maßt sich Apple an, eine Kategorie namens „Wichtig“ anzubieten. Woher irgendjemand wissen will, was für einen Nutzer wichtig ist, bleibt offen. Andere Kategorien wie „Shopping“ oder „Transaktionen“ erscheinen beliebig. Glücklicherweise kann man das „Feature“ abschalten.
Ebenfalls in Apple Mail werden automatische Antworten angeboten, wenn man auf eine Mail antwortet. Die Antworten sind teils fehlerhaft. So wurde bei einem unserer Tests uns selbst statt dem Absender geantwortet.
Was Apple Intelligence in der EU bietet, wirkt im Vergleich zu den Angeboten der Konkurrenz wenig innovativ. Viele Funktionen sind bereits seit Längerem bei anderen Anbietern verfügbar. Andere, wie zum Beispiel Apple Playground, sind mehr oder weniger sinnlose Spielereien. Genmojis, Emojis, die man anhand von Stichworten generieren kann, sind meist lediglich gerahmte Mini-Bildchen, die kaum erkennbar sind und wenig mit Emojis zu tun haben.
Für viele Nutzer in der EU ist Apple Intelligence somit eine herbe Enttäuschung. Statt eines intelligenten Assistenten und eines nahtlosen Geräteerlebnisses erhalten sie ein unausgereiftes Produkt, das den hohen Erwartungen nicht gerecht wird. Es bleibt zu hoffen, dass Apple die bestehenden Mängel schnell behebt und endlich die versprochenen Funktionen, inklusive der essentiellen iPhone-Synchronisierung, nachliefert. Bis dahin bleibt Apple Intelligence in der EU ein Beispiel für verpasste Chancen und weitgehend halbherziger Umsetzung.
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Geschrieben von Mick
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