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Löwenzahn – Erstaunliches Kraut

Erstaunliches Kraut und Ärgernis: Löwenzahn. Er hat es in sich, schmeckt und hat Fähigkeiten, die nicht so einfach zu erklären sind.

Die Wurzel dieses, in Gärten recht verhassten, Überlebenskünstlers geht oft einen (manchmal auch zwei) Meter tief in die Erde. Das Verhältnis zum sichtbaren Teil ist auffällig. Im Bild ein Zahnstocher als Größenvergleich neben einer recht kleinen Pflanze.

Nach dem 2. Weltkrieg hat man die Wurzel geröstet und als Kaffeeersatz verwendet. Heute genießt man die Blätter der Pflanze gern als Salat. Schmeckt nicht mal schlecht. In Russland hat man seinerzeit den milchigen Saft aus dem Hohlstengel als Kautschukersatz verarbeitet

Der Löwenzahn hat aber auch einen metaphysisch anmutenden Aspekt: Lässt man ihn unberührt, werden die Blüten gern mal 30 Zentimeter hoch. Mäht man ihn jedoch regelmäßig, werden die Blüten nur noch wenige Millimeter über dem Boden stehen. Sie scheinen sich zu ducken. Spooky aber auf jeden Fall spannend.

 

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